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Die Lichtwurzel gilt als einzige Pflanze, die nicht nur wie jede Pflanze Lichtäther zu ihrer Ernährung aufnimmt, sondern sie auch speichern kann. Da die Fähigkeit des Menschen, Lichtäther über seine Sinne aufzunehmen, in unserer Zeit immer mehr schwindet, braucht er sie jetzt und in der Zukunft als Nahrungsmittel.

Die Speicherfähigkeit von Lichtäther in der Lichtwurzel nach Rudolf Steiner

 

In der Anthroposophie ist die Dioscorea batatas, heute auch als Lichtwurzel bezeichnet, bereits seit Rudof Steiner bekannt und wird in diesen Kreisen auch gerne als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Steiner befasste sich als promovierter Philosoph und Gründer der biologisch-dynamischen Landwirtschaft bereits Anfang des letzten Jahrhunderts mit der Frage, wie die körperliche und geistige Entwicklung des Menschen durch die Ernährung unterstützt werden kann.

Dabei spielten für ihn die Lichtqualitäten als auch die Vitalität von Lebensmitteln eine bedeutende Rolle. Rudolf Steiner erkannte bereits zu seiner Zeit eine tendenzielle Degradation der Lebensmittelqualität. Auf die Frage, weshalb es den Menschen nicht möglich ist, trotz theoretischer Einsicht  der Wille zur Tat, zur erfolgreichen Durchführung der geistigen Impulse so schwach ist, antwortete er, dies sei ein Problem der Ernährung. ‚So wie die Ernährung heute gestaltet ist, gibt sie den Menschen nicht mehr die Kraft, das Geistige im Physischen manifest zu machen. Die Brücke vom Denken zum Wollen und Handeln kann nicht mehr geschlagen werden. Die Nahrungspflanzen enthalten gar nicht mehr die Kräfte, welche sie den Menschen geben sollten.‘ (Meyer 1999)

1924 hielt Rudolf Steiner auf mehrfache Nachfrage vor Landwirten in Koberwitz bei Breslau einen Kurs zum Gedeihen der Landwirtschaft aus geisteswissenschaftlicher (anthroposophischer) Sicht (Steiner, GA 327). Als er am Ende des Kurses vor dem Auto stand, um zum Bahnhof gebracht zu werden, wurde er mit der Frage konfrontiert: ‚Herr Doktor, wenn es gelingt, den Boden unserer Nahrungspflanzen nach den von Ihnen gegebenen Anweisungen zu behandeln und damit neu zu beleben, wird das so Erzeugte in ausreichendem Maße eine zeit- und geistgemäße Ernährung darstellen?‘

Lichtwurzeln enthalten sehr viel Lichtäther‚Selbst im günstigsten Fall‘, antwortete Steiner, ‚wird dies nicht genügen können. Es sollte gelingen, die Dioscorea batatas in Europa heimisch zu machen, damit dies die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel ablösen kann. Diese Pflanze ist als Einzige in der Lage, Lichtäther zu speichern, und der wird für die Menschen der Zukunft unentbehrlich sein.‘ 

 

Auswirkungen der modernen Landwirtschaft auf den Lichtäther heute

In der Zwischenzeit sind mehr als 90 Jahre vergangen. Schauen wir uns an wie stark unsere Böden in den letzten Jahrzehnten nicht zuletzt durch den massiven Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden ausgelaugt und belastet wurden, spricht dies sicherlich selbstredend für die Qualität der darauf produzierten Nahrungsmittel. Ein Prozess der auch vor der Biolandwirtschaft nicht halt macht, denn auch hier werden aus Wirtschaftlichkeitsgründen immer größere Schlagzahlen gefordert, um überleben zu können. Die Einträge über die Luft aus Industrie, Verkehr und Flugzeuge nicht berücksichtigt.

Auch der stets wachsende Markt an Fastfood- und Fertigprodukten spricht Bände und bedarf eines weitreichenden Umdenkens in unserer aller Essgewohnheiten.

Lichtäther in der östlichen und westlichen Ernährung

Buddhisten

Bedeutung von Lichtäther

Lichtäther wird auch als Prana ausgedrückt. Jene Energie, die ebenso in den östlichen Lehren beispielsweise den Buddhisten oder indischen Yogis als Lebensenergie oder –flut bekannt ist.  

Rudolf Steiner griff diesen Begriff auf, um auf die Dynamik der Lebensprozesse bzw. der Vitalität hinzuweisen. So wie sich das Licht je nach Schwingungsfrequenz in unterschiedliche Farben einteilen lässt, so lässt sich der Äther je nach Feinheit seiner Schwingungsfrequenz in vier verschiedene Ätherarten gliedern:

  • den Wärmeäther
  • den Lichtäther
  • den chemischen oder Klangäther
  • den Lebensäther

Die harmonische Zusammensetzung dieser Ätherarten hat wichtige Auswirkungen auf jeden lebendigen Organismus, man spricht hier auch von den Bildekräften.

Lichtspeicherfähigkeit in der Lichtwurzel

Licht in der Nahrung

Doch auch vor der ‚modernen‘ Wissenschaft macht die Beschäftigung und das Wissen um den Lichtäther in unserer Ernährung nicht halt. Hierzu sei folgender Artikel federführend genannt:

Der Biophysiker Prof. Fritz Albert Popp sagt: „Licht treibt die verschiedenen Funktionen an, die wir benötigen, um überhaupt leben zu können. Je mehr Licht ein Lebensmittel enthält und je höher seine Lichtspeicherfähigkeit ist, desto höher ist sein Beitrag für die zelluläre Ordnung und den Energiezustand von Zellen, Geweben und Organen.“

‚Nahrung ist Information‘ – lautet eine Aussage in seinem Buch Die Botschaft der Nahrung (Verlag Zweitausendeins, 2005): 

Speicherung von Lichtäther im Apfel

Nahrung ist Information

‚Was unseren Körper (und vor allem die Seele) wirklich nährt, sind nicht nur die in der Materie enthaltenen Substanzen wie Mineralien, Vitamine und Energielieferanten (Kalorien), sondern letztlich bzw. hauptsächlich das in den Pflanzenzellen eingeschlossene Licht in Form von Photonen und Frequenzen, das durch den Stoffwechselprozess wieder freigesetzt wird.‘

Alle Zellen bauen sich letztlich aus dem natürlichen Sonnenlicht auf, werden von Licht ernährt, erhalten und gesteuert, weil Licht sämtliche Lebensimpulse oder Frequenzen enthält. Wir benötigen die in physischen Stoffen (z.B. in Lebensmitteln und Naturmedikamenten) enthaltene Lichtinformation.

Deshalb kommt er zu dem Schluss: „Die Speicherfähigkeit von Nahrung für elektromagnetische Energie in Form von Licht bestimmt den Wert unseres Essens mehr als dessen grobstoffliche Zusammensetzung“.